Makrobiotik auf dem Prüfstand: Was steckt hinter dem Ernährungskonzept?

Häufig als „Krebsdiät“ in medizinischen Kreisen bezeichnet, geht Makrobiotik über strenge Diätregeln hinaus. Sie steht für eine naturnahe Lebensweise, betont den Wert ökologischer Nahrungsmittel und strebt nach einem harmonischen Yin-Yang-Gleichgewicht für Gesundheit und Langlebigkeit. Doch hält dieses Ernährungskonzept auch was es verspricht?

Verschiedene Bohnensamen, Linsen und Erbsen in Schalen auf einem Holztisch, repräsentativ für makrobiotische Ernährung.

Hülsenfrüchte sind, neben Getreide, Gemüse und Algen, zentral in der makrobiotischen Diät, die Fleisch, Milchprodukte und Zucker meidet. Foto: Shutterstock

Ursprünge der Makrobiotik

Die Bedeutung des Begriffs Makrobiotik hat sich im Laufe der Zeit erheblich gewandelt. Er setzt sich aus den griechischen Wörtern macro (lang, groß) und bios (Leben) zusammen und bezeichnet so ganz allgemein ein „langes Leben“.2 Schon Hippokrates erwähnte die Makrobiotik in seinen Aufsätzen, und andere klassische Philosophen verstanden unter dem Begriff das Leben in Harmonie mit der Natur und eine ausgewogene und einfache Ernährung.

Ende des 18. Jahrhunderts prägte der Arzt Christoph Wilhelm Hufeland den Begriff der Makrobiotik im deutschsprachigen Raum.4,5 Er argumentierte, dass gemäßigtes und langsames Essen zu einem langen und gesunden Leben beitrage.

Moderne Makrobiotik nach Ohsawa

Als Begründer der Makrobiotik im modernen Sinne gilt der Japaner Sakurazawa Yukikazu, der ab den 1920er Jahren unter dem Namen Georges Ohsawa in Europa und den USA wirkte und umfangreiche Schriften zur makrobiotischen Ernährung veröffentlichte.3 Darin identifizierte er den Konsum von raffiniertem Zucker und tierischen Proteinen als Hauptauslöser für Erkrankungen wie Krebs und belegte seine Theorie mit der Behauptung, durch die makrobiotische Ernährung seine eigene Tuberkulose geheilt zu haben.2,6,7 Ebenso argumentierte Ohsawa, keine Erkrankung sei einfacher zu heilen als der Krebs – durch eine Rückkehr zu einer natürlichen Ernährungsweise.8

Voraussetzung sei die Wiederherstellung des Gleichgewichts zwischen Yin und Yang, das durch eine restriktive Auswahl geeigneter Lebensmittel erreicht werden könne. Hierfür legte er ein zehnstufiges Modell vor, das in seiner extremsten Form ausschließlich braunen Reis und geringe Mengen von Wasser erlaubte. Nachdem sich in den 1960er Jahren Berichte über gesundheitliche Folgen wie Mangelerscheinungen, Nierenversagen und Todesfälle im Zusammenhang mit einer makrobiotischen Ernährung häuften, warnten Fachleute zunehmend vor dieser einseitigen Ernährungsweise.6,9

Gemäßigte Ernährungskonzepte nach Kushi und Acuff

Bereits nach dem zweiten Weltkrieg setzte sich Michio Kushi in den USA für die Verbreitung der Makrobiotik nach Ohsawa ein.7 Ab Ende der 1970er Jahre veröffentlichte er zahlreiche Bücher zum Thema und schlug eine im Vergleich zu Ohsawas Reisdiät weniger restriktive, aber noch immer recht einseitige Ernährung vor.3,6 Dabei sollten überwiegend biologisch angebaute, gekochte Getreide sowie geringere Mengen an Gemüse, Hülsenfrüchten und Algen konsumiert werden.

Kushi empfahl seinen Anhängern zudem, lediglich 1200 bis 1800 Kilokalorien täglich zu sich zu nehmen.8 Wie sein Lehrmeister Ohsawa verstand Kushi Erkrankungen wie Krebs als Ergebnis einer schlechten Ernährung. Auch diese Form der makrobiotischen Ernährung wird aufgrund des hohen Potenzials für Mangelerscheinungen von Fachkreisen zurückgewiesen.3

Die modernste Form der makrobiotischen Ernährung basiert heute auf den Lehren des amerikanischen Ernährungsberaters Steven Acuff, der auch von Ohsawa und Kushi abgelehnte Lebensmittelkategorien wie Nüsse, Eier und bestimmte Fischsorten als geeignet ansieht.

Grundlagen der makrobiotischen Ernährung

Auch wenn der zehnstufige makrobiotische Ernährungsplan nach Ohsawa und die etwas weniger restriktiven Vorgaben Kushis inzwischen als überholt gelten, wird die makrobiotische Ernährung auch heute noch in zahlreichen Formen gelebt. Viele Anhänger schätzen die Literatur dieser Meister der Makrobiotik und richten sich in unterschiedlichem Maß nach ihren Empfehlungen. Eine allgemeingültige Definition der makrobiotischen Ernährung, wie sie heute praktiziert wird, ist daher nicht möglich.10

Der überwiegende Teil der Menschen, die sich makrobiotisch ernähren, wählt seine Nahrungsmittel aber wie folgt aus:10,11,12,13,14

  • Fokus auf Getreide, insbesondere braunem Reis,
  • Hülsenfrüchte und gekochtes Gemüse als weitere wichtige Komponenten,
  • Kleine Mengen von Algen, fermentierten Produkten, Nüssen und Saaten,
  • Verzicht auf Fleisch, Milchprodukte und Eier sowie auf Früchte,
  • Fisch wird von manchen Anhängern gelegentlich verzehrt; kleine Mengen von tierischen Produkten und Zucker werden manchmal ebenfalls konsumiert,
  • Überdurchschnittlicher Salzkonsum bei möglichst geringer Flüssigkeitsaufnahme.

Mit Hinblick auf die Ernährungskultur lassen sich zudem folgende Tendenzen erkennen:

  • Kombinationen verschiedener Geschmacksrichtungen, Farben und Texturen innerhalb jeder Mahlzeit,
  • Saisonale Lebensmittel aus biologischem Anbau,
  • Regionale Lebensmittel gelten als besonders geeignet,
  • Weitestgehender Verzicht auf verarbeitete Produkte,
  • Weniger ist mehr: Essen zur Hungerstillung, nicht darüber hinaus,
  • Jeder Bissen soll mindestens 50 Mal gekaut werden.

Wachsamkeit gegenüber Mangelerscheinungen geboten.

Wie gesund ist Makrobiotik wirklich?

In den 1960er Jahren fanden Mediziner wie der Amerikaner Dr. Paul Sherlock deutliche Worte für die damals beliebte makrobiotische Ernährung nach Ohsawa und verurteilten sie als „Gefahr für das Leben ihrer Anhänger“.9 Heute wird die Makrobiotik differenzierter betrachtet – nicht zuletzt, weil sie inzwischen deutlich weniger restriktiv ausgelegt wird und für eine größere Lebensmittelvielfalt steht.

Eine Studie, in der die makrobiotische Ernährung mit den Nahrungsgewohnheiten des durchschnittlichen Amerikaners verglichen wurde, kam etwa zu dem Schluss, dass die Makrobiotik vermehrt entzündungshemmende Nährstoffe beinhaltet.15 Allerdings wiesen Probanden, die sich makrobiotisch ernährten, zugleich niedrige Vitamin D, Vitamin B12 und Calciumwerte auf. Bemängelt wurde außerdem die übermäßige Phosphor- und Natriumzufuhr aufgrund des unter Makrobioten beliebten Verzehrs größerer Mengen von Algen, eingelegten Lebensmitteln und salzigen Würzmitteln.

Trotz der potenziellen Gefahr einer Mangelernährung sprechen sich einige Wissenschaftler für mögliche positive Auswirkungen der makrobiotischen Lebensweise auf die Gesundheit aus.11 Argumentiert wird hier unter anderem mit der Tatsache, dass kritische Meinungen häufig auf Studien aus den 1980er und 1990er Jahren basieren – also aus einer Zeit, in der viele Makrobioten sich noch verhältnismäßig einseitig ernährten. Dagegen beinhaltet die heutige makrobiotische Ernährung nach Acuff vermehrt Komponenten, für die mögliche präventive Wirkungen in Bezug auf Krebserkrankungen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen nachgewiesen werden konnten.

Makrobiotik im Vergleich zu anderen vegetarischen Ernährungsformen

Eine Literaturanalyse, in der die makrobiotische Ernährung mit anderen vegetarischen Ernährungsformen verglichen wurde, attestiert der Makrobiotik ein erhöhtes Potenzial für Mangelerscheinungen.16 So wiesen erwachsene Probanden niedrige Vitamin B12-Werte auf, und eine Gruppe untersuchter Frauen nahm unzureichende Mengen an Calcium zu sich.

Kritisch sehen mehrere Wissenschaftler die Bewerbung einer makrobiotischen Ernährung als besonders gesundheitsförderlich, während sie die wissenschaftliche Beweislage für solche Behauptungen für unzureichend erachten.16,17 Zugleich spiegelt die Makrobiotik, insbesondere in der heute bevorzugten Form nach Acuff, verschiedene Ernährungstrends sowie offizielle Empfehlungen wider: Sie unterstützt eine hauptsächlich vegetarische Ernährungsweise, die natürliche, biologisch erzeugte Produkte gegenüber verarbeiteten Lebensmitteln bevorzugt.5,11

Makrobiotische Ernährung im Kindesalter

Die makrobiotische Ernährung von Kindern ist besonders zu hinterfragen, wie wissenschaftliche Studien belegen.16 Bei Säuglingen, die makrobiotisch ernährt wurden und deren Mütter eine makrobiotische Ernährung praktizierten, wurden signifikant niedrigere Kalzium- und Vitamin D-Werte nachgewiesen als in omnivoren Kontrollgruppen. Makrobiotische Kinder wiesen zudem niedrigere Eisen- und Vitamin B12-Werte auf.14,16

Selbst eine Umstellung auf eine Kostform, die tierische Produkte beinhaltet, konnte einen in der frühen Kindheit erworbenen Vitamin B12-Mangel nicht mehr ausgleichen.18 Unter den vegetarischen Ernährungsformen gilt die Makrobiotik daher als am wenigsten für Kinder geeignet.14

Ist Makrobiotik eine effektive Krebsdiät?

Nicht zuletzt die von Ohsawa und Kushi propagierte Ansicht, die makrobiotische Ernährung sei zur Heilung von Krebserkrankungen geeignet, führte dazu, dass die Makrobiotik von onkologischen Patienten besondere Aufmerksamkeit erhält.

Befürworter einer makrobiotischen Ernährung im Rahmen einer Krebstherapie argumentieren, die Makrobiotik biete vielversprechende Ansätze für eine personalisierte Krebsbehandlung im Sinne einer Veränderung des Lebensstils.19 Gleichzeitig basiere sie auf Ernährungsgewohnheiten wie dem Konsum von Vollkorngetreide, Gemüse und Algen, für die eine präventive Wirkung in Bezug auf verschiedene Krebsformen nachgewiesen wurde.5

Kritische Stimmen warnen vor der potenziellen Gefahr von Mangelerscheinungen, unerwünschtem Gewichtsverlust und anderen Risiken für onkologische Patienten und raten aufgrund unzureichender Wirksamkeitsnachweise von der makrobiotischen Ernährung ab.1,12,20

Makrobiotische Ernährung bei Diabetes Typ II

Studien zur makrobiotischen Ernährung von Patienten, die unter Diabetes des Typs II leiden, zeigten vielversprechende Ergebnisse.21 Hier kam eine modifizierte Form der Makrobiotik namens „Ma-Pi 2“ zum Einsatz, deren Wirksamkeit im Vergleich zu den Ernährungsempfehlungen italienischer Fachgesellschaften überprüft wurde. Probanden der „Ma-Pi 2“-Gruppe zeigten dabei größere Verbesserungen der glykämischen Kontrolle.22

Fazit

Aus wissenschaftlicher Sicht birgt die makrobiotische Ernährung viele Fallstricke und eher geringe Vorteile gegenüber anderen Nahrungsphilosophien. Allerdings wurden insgesamt nur wenige Studien, die sich der Makrobiotik widmen, in ausreichender Qualität durchgeführt. Viele der in den letzten zehn Jahren erschienenen Reviews stützen sich zudem auf veraltete Untersuchungen aus den 1980er und 1990er Jahren, die ein anderes Verständnis von der makrobiotischen Ernährung widerspiegeln als die Makrobiotik nach Acuff, wie sie heute bevorzugt praktiziert wird.

Quellen anzeigen
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  3. Leitzmann C. Weitere alternative Ernährungsweisen. In: Stange R, Leitzmann C, Hrsg. Ernährung und Fasten als Therapie. Springer, 2018;159-66.
  4. Leitzmann C, Stange R. Die Geschichte naturheilkundlicher Ernährungskonzepte. In: Stange R, Leitzmann C, Hrsg. Ernährung und Fasten als Therapie. Springer, 2018;3-12.
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Nicole Gillner, medizinische Fachautorin mit Fokus auf Komplementär- und Integrativmedizin. Nicole Gillner
Nicole Gillner bringt eine frische Perspektive in die Gesundheitskommunikation mit ihrem Hintergrund in Anglistik und ihrer Erfahrung am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) in Heidelberg. Ihre Beiträge zu Naturheilverfahren.de zeichnen sich durch fundierte Recherchen und die klare Vermittlung aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse aus, die sie zielgruppengerecht für unsere Leser aufbereitet.
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