Neuraltherapie: Wie effektiv ist diese Schmerzbehandlung tatsächlich?

Die Neuraltherapie, ein ganzheitlicher Ansatz zur Schmerzbehandlung, fasziniert und polarisiert gleichermaßen. Mit ihren Wurzeln in der frühen 20. Jahrhunderts Deutschland, verbindet sie das Prinzip der Lokalanästhesie mit der Vorstellung, dass bestimmte Injektionen fernab des Schmerzortes weitreichende therapeutische Wirkungen entfalten können. Obwohl zahlreiche Patienten von deutlichen Verbesserungen ihres Zustandes berichten, bleibt die Neuraltherapie Gegenstand intensiver Debatten. Lassen Sie uns daher die Effektivität dieser Methode genauer betrachten.

Ein Arzt in medizinischer Schutzkleidung appliziert einer Patientin in sitzender Position eine Injektion im Bereich des Nackens im Rahmen einer Neuraltherapie-Behandlung.

Neuraltherapie in Aktion: Diese Behandlungsform basiert auf der Theorie, dass Schmerzen durch die Injektion von Lokalanästhetika in bestimmte Körperregionen gelindert werden können. Foto: Shutterstock

Ursprung der Neuraltherapie: Die Geschichte der Gebrüder Huneke

Seit geraumer Zeit bemühten sich die Brüder Dr. Ferdinand und Dr. Walter Huneke, eine wirksame Behandlung für die heftigen Migräneattacken ihrer Schwester zu finden, jedoch ohne Erfolg. Bis zu jenem denkwürdigen Tag im Jahr 1925, als Dr. Ferdinand Huneke, wie man heute vermutet, versehentlich das Lokalanästhetikum Procain intravenös verabreichte. Erstaunlicherweise verschwand die Migräne der Schwester augenblicklich, während der Injektion. Dieses unerwartete Ergebnis weckte nicht nur die Neugier der beiden Brüder, sondern markierte auch den Beginn der Neuraltherapie. Motiviert durch diesen Vorfall, verfeinerten die Hunekes ihre Methode der Schmerzbehandlung durch Procaininjektionen.1 Doch hinter dieser Methode, die bis heute in Fachkreisen intensiv diskutiert wird, verbirgt sich weit mehr als nur ein glücklicher Zufall.

Was ist Neuraltherapie – und wie wirkt sie?

Die Neuraltherapie zielt auf die Erkennung und Behandlung von Dysfunktionen im autonomen Nervensystem ab. Durch gezielte Injektionen eines Lokalanästhetikums sollen die Selbstregulationsprozesse des Körpers angeregt, um die natürlichen Heilungsfähigkeiten zu fördern und die ordnungsgemäße Funktion gestörter Nerven wiederherzustellen.2 Als Lokalanästhetika werden vorzugsweise Procain und Lidocain verwendet, wobei Procain den besonderen Vorteil bietet, dass es die Durchblutung im betroffenen Bereich fördert und zudem rasch im Körper abgebaut wird.3

Der postulierte Wirkmechanismus der Neuraltherapie basiert möglicherweise darauf, dass eine anfängliche, durch Lokalanästhetika verursachte, temporäre Schmerzlinderung erreicht wird. Dies könnte zusammen mit begleitenden Maßnahmen und dem psychologischen Effekt des verminderten Schmerzbewusstseins beim Patienten dazu beitragen, den Zyklus aus wiederkehrenden Schmerzen und dem fortwährenden Gebrauch von Schmerzmitteln zu durchbrechen.

Die Reaktionen variieren von Patient zu Patient und reichen von einer Symptomlinderung bis hin zur vollständigen Genesung. In seltenen Fällen kann es zunächst zu einer vorübergehenden Verschlimmerung der Symptome oder zu Beschwerden an anderen Körperstellen kommen (Reaktionsphänomen).3

Anwendungsgebiete der Neuraltherapie

Die Neuraltherapie findet vor allem als Behandlungsmethode bei Schmerzzuständen Anwendung, sei es bei chronischen oder akuten Beschwerden.7 Typische Einsatzgebiete umfassen dabei:

  • Kopfschmerzen
  • Rücken- und Nackenschmerzen
  • Schmerzen nach Operationen
  • Neuralgien, Gelenkschmerzen
  • Chronische Entzündungen wie eine Sinusitis oder Zystitis
  • Funktionelle Symptomkomplexe wie Magen-Darm-Beschwerden, Herzrhythmusstörungen, Blasenfunktionsstörungen, Schulterverspannungen
  • Erschöpfungsdepression
  • Durchblutungsstörungen
  • Hormonelle Störungen

Methodik: Von der Segment- zur Störfeldtherapie

Die Segmenttherapie stellt einen grundlegenden Ansatz innerhalb der Neuraltherapie dar, bei dem gezielt Lokalanästhetika in spezifische Körpersegmente, die sogenannten Headschen Zonen, injiziert werden, um Schmerzen und Dysfunktionen unmittelbar an der Quelle zu behandeln. Durch die Erzeugung von kleinen Hautquaddeln an diesen Stellen wird eine direkte therapeutische Wirkung angestrebt. Diese initial angewandte Methode dient oft als erste Stufe im Behandlungsprozess. Sollte diese keine spürbare Verbesserung erbringen, erfolgt ein Wechsel zur Störfeldtherapie.

Die Störfeldtherapie zielt auf die Behandlung von Körperstellen ab, die als Störfelder agieren können – oftmals Areale, die infolge von Verletzungen, chirurgischen Eingriffen oder chronischen Entzündungen langanhaltende Reizquellen darstellen. Diese können, laut Theorie, unbewusst den Gesundheitszustand des Patienten beeinträchtigen, indem sie dessen energetisches Gleichgewicht stören. Um diese pathologischen Reizübertragungen zu unterbrechen, nutzt die Störfeldtherapie gezielte Injektionen von Lokalanästhetika in die betroffenen Störfelder, was eine Wiederherstellung des gestörten energetischen Gleichgewichts sowie eine Linderung der Beschwerden fördern soll.

Wie wird die Neuraltherapie in der Praxis durchgeführt?

Die Neuraltherapie sollte ausschließlich von spezifisch geschulten Ärzten durchgeführt werden, die eine spezielle Ausbildung in dieser Methode durchlaufen haben.

Um die Injektion so angenehm wie möglich zu machen, werden sehr dünne und feine Nadeln für die Injektion verwendet. Es gibt dabei je nach Lokalisation des Störfeldes unterschiedliche Techniken, die zum Einsatz kommen:4,5

  • Intradermale Injektion: Bei dieser Technik wird das Lokalanästhetikum in die obere Hautschicht injiziert. Dies kann beispielsweise zur Behandlung von Triggerpunkten oder zur Lokalisierung von Störfeldern verwendet werden.
  • Subkutane Injektion: Hierbei wird das Lokalanästhetikum in das Unterhautgewebe injiziert. Diese Methode wird oft angewendet, um die Wirkung auf ein größeres Gebiet zu erweitern.
  • Intramuskuläre Injektion: Das Lokalanästhetikum wird in den Muskel injiziert. Diese Methode kann bei tiefer liegenden Störungen und Schmerzpunkten effektiv sein.
  • Perineurale Injektion: Bei dieser Technik wird das Lokalanästhetikum um den Nerv herum injiziert. Sie zielt darauf ab, die Nervenfunktion zu normalisieren und wird oft bei neuropathischen Schmerzen eingesetzt.
  • Paravertebrale Injektion: Hierbei wird das Lokalanästhetikum in die Nähe der Wirbelsäule injiziert, um auf das autonome Nervensystem einzuwirken.

Effektivität der Neuraltherapie: Ein Blick auf die Wissenschaft

Inzwischen gibt es einige Studien, in denen die Belege für die Wirkung der Neuraltherapie untersucht wird. Im Folgenden präsentieren wir Einblicke in vier zentrale Einsatzgebiete:

1. Erkrankungen des Bewegungsapparates

So untersuchten Forschende der Uni Bern bei Patienten mit Muskel-Skelett-Erkrankungen, ob Neuraltherapie (n = 164) oder konventionelle Behandlung (n = 241) in der Wahrnehmung der Patienten zu besseren Ergebnissen führen. Die Ergebnisse der Studie, die vom schweizerischen Bundesamt für Gesundheit (BAG) unterstützt wurde, zeigten eine signifikant höhere Zufriedenheit der Patienten bei Ärzten, die Neuraltherapie praktizieren, im Vergleich zur konventionellen Behandlung. Patienten, die mit Neuraltherapie behandelt wurden, berichteten häufiger über positive und seltener über negative Wirkungen; auch bei der Qualität der Arzt-Patienten-Interaktion war in der Neuraltherapie signifikant überlegen.6

2. Chronische Schmerzen

Eine weitere Studie untersuchte 280 Patienten mit starken chronischen Schmerzen, die auf konventionelle medizinische Maßnahmen nicht ansprachen und mit Neuraltherapie behandelt wurden. Es gab also keinen Vergleich mit Plazebo oder einer konventionellen Therapie. Die Wissenschaftler erforschten, ob die Neuraltherapie eine anhaltende Schmerzreduktion bewirkt, die über die übliche Wirkzeit der Lokalanästhetika hinausgeht und damit potenziell den fortwährenden Kreislauf von Schmerzen unterbricht. Der Behandlungserfolg (Reduktion der Schmerzen bzw. der Einnahme von Schmerzmitteln) wurde nach einem Jahr Nachbeobachtungszeit gemessen.

41 Patienten waren schmerzfrei, 126 Patienten berichteten über deutliche und 52 über leichte Verbesserungen; bei 60 Patienten blieben die Schmerzen unverändert. Insgesamt benötigten 74 % der Patienten nach einem Jahr weniger oder gar keine Analgetika mehr. Unerwünschte Wirkungen oder Komplikationen wurden nicht gemeldet. Nach Ansicht der Autoren deuten die Ergebnisse darauf hin, dass der Schmerzteufelskreis durchbrochen wurde. Der spezifische Beitrag der Intervention zu diesen Ergebnissen konnte allerdings nicht bestimmt werden. Aufgrund der positiven Effekte, der geringen Kosten und dem Fehlen unerwünschter Wirkungen bewerten die Autoren das Verfahren für praktikabel und kosteneffizient.7

Neben der Neuraltherapie können auch die Biofeedback-Therapie und Aromatherapie als unterstützende Behandlungen zur Linderung chronischer Schmerzen beitragen.

3. Myofasziale Schmerzsyndrom

In einer neueren Studie (Ay, 2023) wurden 105 Patienten mit Schmerzen durch Muskelverspannung (myofasziales Schmerzsyndrom, MPS) im Bereich der Halswirbelsäule untersucht. Die Teilnehmenden wurden in drei Gruppen von jeweils 35 Personen eingeteilt und mit 1) Kinesio-Taping (KT), mit 2) einer Injektion von Lokalanästhetikum in Triggerpunkte (TP-Injektion) und mit 3) Neuraltherapie (NT) behandelt, wobei für die Gruppen 2 und 3 die gleiche Injektionslösung (0,5 % Lidocain) verwendet wurde. Ergebnisse: Am Ende der Behandlungen am 3. Tag und während der Nachbeobachtungszeit gab es in allen Gruppen signifikante Verbesserungen bei den Schmerzen und der Behinderung; es wurden keine Unterschiede zwischen den Gruppen festgestellt. Alle drei Behandlungsmethoden erwiesen sich als wirksam in Bezug auf Schmerzlinderung und Behinderung bei akutem MPS.8

4. Schmerzen, Entzündungen und anderen klinischen Erkrankungen

In einer aktuellen systematischen Übersichtsarbeit von Vinyes et al. (2023) wurden 129 Studien zur Verwendung niedrig dosierter Lokalanästhetika (LA) bei verschiedenen Erkrankungen (chronische und akute Schmerzen sowie nicht-schmerzbezogene Indikationen) untersucht. Insgesamt zeigte die Verabreichung niedrig dosierter, kurzwirksamer Lokalanästhetika günstige Ergebnisse in Bezug auf die Schmerzbehandlung und die Verringerung der Angst- und Depressionswerte, was sich positiv auf die Lebensqualität der Patienten auswirkte. Diese Übersichtsarbeit ist die erste systematische Übersichtsarbeit zur therapeutischen Rolle von Lokalanästhetika, sie differenziert aber nicht zwischen den spezifischen Anwendungen von LAs.9

Risiken und Nebenwirkungen

Die Neuraltherapie gilt als verträgliche Behandlungsform mit geringem Risiko für Nebenwirkungen. Dennoch kann es, wie bei jeder Behandlung, zu Risiken und Nebenwirkungen kommen. Dazu zählen allergische Reaktionen auf das Betäubungsmittel (bis hin zur Anaphylaxie), Infektionen durch die Nadelstiche, Schmerzen oder Blutergüsse an der Einstichstelle, potenzielle Nervenschäden durch falsches Setzen der Nadel, Kreislaufprobleme wie Schwindel oder Schwächegefühl, und in seltenen Fällen toxische Effekte auf das Herz oder das Nervensystem, wenn zu viel des Mittels verwendet wird oder es versehentlich in ein Blutgefäß gelangt. Wichtig ist, dass jeder, der eine Neuraltherapie in Betracht zieht, vorab gut über diese möglichen Nebenwirkungen informiert wird.

Fazit

Zusammengefasst bietet die Neuraltherapie durch präzise Injektionen von Procain und Lidocain eine ergänzende Option zur konventionellen Schmerztherapie. Diese Form der Anästhesie adressiert akute Schmerzzustände und kann darüber hinaus einen positiven Einfluss auf funktionelle Beschwerden haben. Ihre Ursprünge liegen in einer zufälligen Entdeckung der Brüder Huneke, die beobachteten, dass Einwirkungen auf das autonome Nervensystem nicht nur die Schmerzwahrnehmung reduzieren, sondern auch die allgemeine Lebensqualität der Patienten verbessern können. Nichtsdestotrotz ist die Neuraltherapie weiterhin ein aktives Feld wissenschaftlicher Forschung und Diskussion, insbesondere bezüglich ihrer Langzeitwirkungen und der genauen Wirkmechanismen.

Quellen anzeigen
  1. Fischer, L. Neuraltherapie nach Huneke. Hippokrates Verlag. 2007; 40:41.
  2. Kraft K. und Stange R. Lehrbuch Naturheilverfahren. Hippokrates Verlag. 2010; 432.
  3. Barop H. Lehrbuch und Atlas Neuraltherapie. Haug Verlag. 2015.
  4. Fischer L und Peuker E. Lehrbuch Integrative Schmerztherapie. Haug Verlag. 2013; Abschnitt 11.8.
  5. Weinschenk S. Handbuch Neuraltherapie. Thieme Verlag. 2020;204.
  6. Mermod et al. Patient satisfaction of primary care for musculoskeletal diseases: A comparison between Neural Therapy and conventional medicine. BMC Complementary Medicine and Therapies. 2008; 8:33.
  7. Egli S et al. Long-term results of therapeutic local anesthesia (neural therapy) in 280 referred refractory chronic pain patients. BMC Complementary Medicine and Therapies. 2015; 15:200.
  8. Ay, S., Tur, B. S., Karakaş, M., Goekmen, D., Altinbilek, T., & Evcik, D. (2023). Comparison of kinesio taping, trigger point injection, and neural therapy in the treatment of acute myofascial pain syndrome: A randomized controlled study. Agri, 35(3), 134-141.
  9. Vinyes, D., Muñoz-Sellart, M., & Fischer, L. (2023). Therapeutic Use of Low-Dose Local Anesthetics in Pain, Inflammation, and Other Clinical Conditions: A Systematic Scoping Review. Journal of Clinical Medicine, 12(23), 7221.
Dr. med. Regina Grabow-Schlesinger, Ärztin und Medical Writer mit Schwerpunkt auf Integrativmedizin. Dr. med. Regina Grabow-Schlesinger
Als Ärztin, die an der Charité Berlin in den Fachbereichen Onkologie, Hämatologie und Tumorimmunologie promovierte, bereichert Dr. Regina Grabow-Schlesinger unser Portal mit ihrer ausgewiesenen medizinischen Expertise. Ihre Kenntnisse in Medical Writing und digitalen Gesundheitslösungen ermöglichen es ihr, auf die drängendsten Fragen in der Medizin einzugehen, mit einem besonderen Fokus auf die integrative Betrachtungsweise.
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Gut zu wissen

Fragen und Antworten

Was ist ein Störfeld?

Ein Störfeld ist eine Reizstelle im Körper, die oft in Form von beschädigtem Nervengewebe, etwa nach Verletzungen oder Operationen, oder bei chronischen Entzündungen auftritt. Es kann zu einer energetischen Schwächung des Patienten führen, die nicht unbedingt bewusst wahrgenommen werden muss.

Was versteht man unter Quaddeln in der Neuraltherapie?

Quaddeln ist ein Verfahren in der Neuraltherapie, bei dem ein Lokalanästhetikum oberflächlich unter die Haut gespritzt wird, um eine sichtbare Erhebung (oder Quaddel) zu erzeugen. Diese Methode wird genutzt, um lokale Schmerzen zu lindern, die Durchblutung zu fördern und potenziell auf innere Organe reflektorisch zu wirken. Quaddeln unterstützt das Ziel der Neuraltherapie, durch die Normalisierung der Nervenfunktion Schmerzen und Dysfunktionen im Körper zu behandeln.

Wird Neuraltherapie von der Krankenkasse bezahlt?

Je nach Indikation übernehmen manche Krankenkassen die Behandlung, wenn sie von einem Vertragsarzt durchgeführt und es sich um eine funktionelle Störung oder Schmerzbehandlung handelt. Beschränkt sich die Anwendung der Injektion nicht auf den Bereich der Beschwerden (Segmenttherapie), sondern wird im Rahmen einer Störfeldtherapie nach Huneke angewendet, erfolgt die Bezahlung auf Selbstkostenbasis. Man kann in Deutschland mit Kosten von circa 50-100 Euro pro Behandlung rechnen.

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