Jenseits der Chemotherapie: Die Rolle komplementärer Therapien im Kampf gegen Krebs

Fast jeder Krebspatient stellt sich die Frage, was er oder sie selbst für die Gesundheit tun kann. Alternativ- oder komplementärmedizinische Verfahren sind bei chronisch Kranken meist dann gefragt, wenn die Schulmedizin an ihre Grenzen stößt. Tatsächlich ist für einige komplementärmedizinische Methoden der Nutzen eindeutig belegt, für andere fehlt der Wirksamkeitsnachweis. Welche evidenzbasierten Informationen gibt es zu diesen Methoden – und welche Rolle spielen komplementäre Therapien im Kampf gegen Krebs?

Seniorin, die nach einer Krebsbehandlung zuversichtlich auf dem Sofa sitzt.

Jeder zweite Krebspatient setzt auf komplementärmedizinische Verfahren, bei Brustkrebspatientinnen sind es sogar neun von zehn. Foto: Shutterstock

Die Lebenserwartung in der Bevölkerung steigt allgemein an, und damit auch die Zahl der Krebserkrankungen. So sind nach Angaben des RKI allein im Jahr 2020 etwa 231.400 Frauen und 261.800 Männer in Deutschland mit einer Krebserkrankung diagnostiziert worden. Die Überlebenschancen bei Tumorerkrankungen haben sich zwar durch Fortschritte in der Therapie verbessert, die Zahl jährlicher Krebssterbefälle ist jedoch in den letzten 30 Jahren kontinuierlich gestiegen.6

Viele Krebspatienten erhoffen sich Hilfe von der Naturheilkunde oder von komplementären und alternativen Verfahren, die unter den Begriffen „sanfte Krebsmedizin“, „alternative Krebstherapie“, „naturheilkundliche Krebsbehandlung“, „biologische Krebstherapie“ oder „komplementäre Krebstherapie“ propagiert werden. Untersuchungen zeigen, dass jeder zweite Krebspatient solche alternativ- oder komplementärmedizinischen Methoden nutzt. Von den Frauen mit Brustkrebs sind es sogar neun von zehn.1

Konventionelle und ergänzende Wege in der Krebsbehandlung

In der modernen Medizin werden zur Behandlung von Tumoren – neben der chirurgischen Entfernung des Tumorgewebes – vor allem die Chemo- und die Strahlentherapie eingesetzt. Zwar sprechen manche Patienten nur unzureichend auf Standardtherapien an, doch können Tumorerkrankungen dank moderner und sehr spezifischer diagnostischer (wie die DNA-Analyse) und therapeutischer Möglichkeiten (gentechnische Therapeutika) immer genauer charakterisiert und individuell behandelt werden.

Ergänzend zur konventionellen Krebstherapie werden aber zunehmend auch komplementäre Verfahren eingesetzt, die insbesondere darauf abzielen, Nebenwirkungen und Beschwerden zu lindern sowie die Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern. Einige dieser Verfahren können für Tumorpatienten eine wertvolle Unterstützung bei der Therapie darstellen. Dazu gehören unter anderem spezielle Diäten, pflanzliche Arzneimittel, Nahrungsergänzungsmittel, körperliche (Yoga etc.) und physikalische Verfahren (z. B. Akupunktur, Massage) sowie Entspannungserfahren. Nicht evidenzbasierte Verfahren (wie Traditionelle Chinesische Medizin, Homöopathie etc.) werden in diesem Text nicht berücksichtigt.

Wirksamkeit komplementärer Krebstherapien: Aktuelle Studien

Dieser Text fasst die wichtigsten komplementären Verfahren zusammen, für die kontrollierte wissenschaftliche Studien vorliegen. Wir beziehen wir uns dabei vor allem auf die Arbeit von Hübner et al. (2023) und drei weitere Übersichtsarbeiten zu diesem Thema, die in den Jahren 2023/24 erschienen sind.1,2,3,4

1. Körperliche Aktivierung – Yoga, Tai Chi und Qigong

Gut angeleitet wird körperliche Aktivität bereits während der Krebstherapie positiv bewertet, z.B. Bewegungstraining oder Reha-Sport. Dies reduziert die krebs(therapie)bedingte Müdigkeit (Fatigue) und wirkt sich insgesamt positiv auf die Therapietreue, die Lebensqualität und vermutlich auch auf die Überlebenschancen der Patienten aus.

Insbesondere für Yoga liegen etliche Meta-Analysen vor, die eine deutliche Reduktion von Fatigue und möglicherweise auch von psychischen Symptomen wie Angst, depressiven Symptomen und Stress zeigen. Allerdings gibt es wenig kontrollierte Studien, sodass die exakte Zuordnung der gemessener Effekte meist schwierig ist.1,2

Auch für Tai Chi und Qigong gibt es Studien in diese Richtung, allerdings in geringerer Anzahl und nicht immer mit eindeutigen Ergebnissen.

Für Vitamin D gibt es zunehmend Hinweise auf ein verringertes Tumorrisiko.

2. Ernährung und Nahrungsergänzungsmittel

Hinsichtlich der Ernährung ist eine ausgewogene Kost, wie sie auch gesunden Menschen empfohlen wird, angemessen. Normal- und Untergewichtigen sollte weder Fasten noch eine kohlenhydratarme oder ketogene Diät empfohlen werden. Beide Formen bergen das Risiko einer Mangelernährung und eines Mikronährstoffmangels. Hübner et al. empfehlen unter bestimmten Umständen die Supplementierung von Spurenelementen (Selen, Zink) und bestimmten Vitaminen (z.B. Vitamin D). Von der Einnahme oraler Antioxidantien (Vitamin C, E und Beta-Carotin) während der Chemo- und Strahlentherapie wird jedoch abgeraten. Zwei große Beobachtungsstudien zeigten nämlich einen deutlichen Anstieg der Rezidivrate und eine Verkürzung der Überlebenszeit bei Patientinnen mit Brustkrebs.

Bei nachgewiesenem Vitamin-B12-Mangel ist eine Substitution erforderlich. Nicht selten wird Vitamin B12 oder B6 aber auch mit dem Ziel verabreicht, die durch Chemotherapie induzierte Polyneuropathie zu reduzieren. Hierfür ist die Datenlage nicht ausreichend. Außerdem beschreiben einige Arbeiten eine Assoziation zwischen hohen Vitamin-B12-Spiegeln und einer schlechteren Prognose. Auch die Einnahme von Folsäure ohne Mangel wird Krebspatienten nicht empfohlen, da auch hier ein negativer Effekt bei zu hohen Spiegeln nicht ausgeschlossen werden kann.1

Für Vitamin D gibt es zunehmend Hinweise auf ein verringertes Tumorrisiko bzw. eine bessere Prognose für Patienten mit einer Tumorerkrankung. Wichtig ist die Substitution auch zur Senkung des Osteoporoserisikos, das bei vielen Patienten erhöht ist.1

3. Phytotherapeutika bei Krebs

Häufig findet Phytotherapie Erwähnung als Teil komplementärer Krebstherapien. Aber welche pflanzlichen Mittel zeigen tatsächlich nachweisbare Effekte?

Weihrauch

Laut einer kontrollierten Studie bei Patienten mit Hirntumoren soll der Einsatz von Weihrauch (Boswellia serrata) zur Verminderung von Hirnödemen führen, der Effekt ist jedoch gering, und bisher nicht bestätigt.

Traubensilberkerzenextrakt

Traubensilberkerzenextrakt (Cimicifuga racemosa) soll bei Frauen mit Brustkrebs unter Hormontherapie Symptome wie Hitzewallungen lindern, die Studienergebnisse sind jedoch heterogen, und die Wirkung ist nur wenig größer als bei Placebo. Da es sich nicht um eine phytoöstrogene Wirkung handelt, ist die Anwendung aber auch nicht kontraindiziert.

Salbeiextrakt

Salbeiextrakt (Salvia officinale) ist eine Option bei Patienten unter antiandrogener Therapie.

Granatapfelextrakt

Zwei Studien fanden positive Effekte von Granatapfelextrakt (Punica granatum) bei Prostatakrebspatienten; beide Studien sind jedoch klein, und es ist unklar, ob dies die Prognose verbessert.

Ingwer

Für Ingwer (Zingiber officinale) liegen mehr als 15 randomisierte Studien und 2 systematische Übersichtsarbeiten vor, so dass die Gabe von Ingwer zur zusätzlichen Prophylaxe von Übelkeit und Erbrechen in der Krebstherapie erwogen werden kann.

Johanniskraut

Extrakte aus Johanniskraut (Hypericum perforatum) sind bei leichten bis mittelschweren Depressionen konventionellen Medikamenten nicht unterlegen. Studien an onkologischen Patienten fehlen. Wechselwirkungen werden durch den Inhaltsstoff Hyperforin und nicht durch Hypericin hervorgerufen. Präparate mit einem hohen Hyperforingehalt sollten daher vermieden werden. Hyperforinarme Präparate können eingesetzt werden, wobei Patienten und mitbehandelnde Ärzte informiert werden sollten, da die Unterschiede der verschiedenen Präparate oft nicht bekannt sind.

Mistelextrakt

Die Anwendung von Mistelextrakt (Viscum album) bei verschiedenen Tumorarten wurde besonders intensiv untersucht, sowohl hinsichtlich der Überlebensrate als auch hinsichtlich der Verbesserung der Lebensqualität und therapieinduzierter Nebenwirkungen. Demnach kann die subkutane Gabe von Mistelgesamtextrakt bei soliden Tumoren die Lebensqualität verbessern, ist aber bei Leukämien, Lymphomen, Hirntumoren und -metastasen sowie bei Melanomen kontraindiziert. Um den Effekt einer Mistelbehandlung auf die Überlebenszeit zu bewerten, ist die Datenlage noch unzureichend. Allerdings gibt es in Studien auch Hinweise auf schwerwiegende Neben- und Wechselwirkungen wie anaphylaktische Reaktionen unter Misteltherapie. Dies wirft die Frage auf, ob die Immunstimulation unter Mistel zu einer erhöhten Rate von Überempfindlichkeitsreaktionen auf Onkologika führt.

Amygdalin

Amygdalin, ein Glykosid aus den Kernen vieler Früchte, und seine halbsynthetische Form („Vitamin B17“) sollten wegen potentiell lebensbedrohlicher Nebenwirkungen weder oral noch intravenös verabreicht werden.

4. Schmerztherapie bei Tumorpatienten

Schmerzen sind bei Krebspatienten ein häufiges und stark belastendes Problem, das mit konventionellen Mitteln nur schwer zu behandeln ist und häufig mit unerwünschten Nebenwirkungen und Abhängigkeitsproblemen einhergeht. Zahlreiche klinische Forschungsergebnisse und systematische Übersichtsarbeiten haben gezeigt, dass komplementäre und integrative Ansätze zur Behandlung von krebs- und therapiebedingten Schmerzen potenziell wirksam und sicher sind, wenn sie in Kombination mit konventionellen Medikamenten und unter ärztlicher Aufsicht eingesetzt werden. Dazu zählen Akupunktur, Hypnose und Massage. Die Übersichtsarbeit von Samuels et al. (2023) fasst die Evidenz für den Einsatz komplementärer Verfahren zur Schmerzbehandlung bei Krebspatienten zusammen. Die Autoren betonen, dass weitere Forschung, sowohl in randomisierten kontrollierten Studien als auch in pragmatischen Beobachtungsstudien notwendig ist.5

5. Ozontherapie

Es wird allgemein angenommen, dass die Ozontherapie die antioxidative Kapazität der Patienten verbessert und somit einen besseren Schutz gegen freie Radikale in gesunden Zellen und Organen aufbauen kann, ohne die Sensibilisierung von Tumorzellen gegenüber Chemotherapeutika zu verringern. Mit diesen Wirkungen wird erklärt, warum die Nebenwirkungen der Chemotherapie und Bestrahlung geringer sind, wenn gleichzeitig eine Ozontherapie angewandt wird. Außerdem kann systemisch verabreichtes Ozon die körpereigene Zytokinproduktion induzieren, was zu einer Verbesserung des Immunsystems, aber auch zur Eindämmung unkontrollierter Entzündungsprozesse führen kann.

Klinische Studien sind jedoch rar, insbesondere fehlen bisher randomisierte, kontrollierte Studien zur Wirkung der Ozontherapie bei Tumorpatienten. Die Wirkung einer großen Eigenblutbehandlung mit Ozon auf das Wohlbefinden von Patienten mit chronischem Fatigue-Syndrom wurde In einer Dissertation und in einer Studie aus dem Jahr 2018 untersucht. Beide Arbeiten kamen zu positiven Ergebnissen.7,8

Auch zwei Zusammenfassungen von Tierstudien und Einzelfallberichten kommen zu dem Schluss, dass die Ozontherapie positive Effekte bei der Reduktion von durch Chemotherapie bedingtem oxidativem Stress zeigt, betonen jedoch, dass weitere Studien dringend erforderlich sind.9,10

Komplementärmedizin in der Onkologie: Chancen und Risiken

Mittel und Verfahren der Komplementärmedizin können sich positiv auf die Lebensqualität von Krebspatienten auswirken, wie wissenschaftliche Studien zunehmend belegen. Über eine bessere Therapieverträglichkeit könnten sie indirekt auch zu einer Verbesserung des Therapieerfolgs und der Prognose beitragen, allerdings gibt es hierzu noch keine wissenschaftlichen Daten.

Die Chancen der komplementären Medizin liegen also vor allem in der Verbesserung der Nebenwirkungen der Tumortherapie und der Lebensqualität durch direkte körperliche bzw. biologische Effekte, aber auch durch psychologische Effekte wie z.B. die Stärkung der Patientenautonomie. Dies kann zu einer besseren Adhärenz gegenüber der eigentlichen Tumortherapie führen.

Die Risiken der komplementären und alternativen Verfahren liegen in den Nebenwirkungen von eingenommenen Substanzen, möglichen Wechselwirkungen mit der Tumor- und der Supportivtherapie, aber auch im finanziellen und zeitlichen Aufwand für Patienten und Angehörige und in der Schaffung eventuell unrealistischer Erwartungen.

Quellen anzeigen
  1. Hübner J, Münstedt K, Micke O, et al. Komplementäre oder alternative Medizin in der Onkologie: Chancen oder Risiken? Die Innere Medizin. 2023;64(1):3-9.
  2. Mentink M, Verbeek D, Noordman J, Timmer-Bonte A, Von Rosenstiel I, Van Dulmen S. The Effects of Complementary Therapies on Patient-Reported Outcomes: An Overview of Recent Systematic Reviews in Oncology. Cancers. 2023;15(18):4513.
  3. Seyi Enitan S, Avwioro G, Ngozi Adejumo E, et al. A review of complementary and alternative medicine used in cancer care: challenges and prospects. TMR Integrative Medicine. 2023;7(0):e23021.
  4. Theunissen I, Bagot JL. Supportive cancer care: is integrative oncology the future? Current Opinion in Oncology. Published online February 26, 2024.
  5. Samuels N, Ben-Arye E. Integrative Medicine for Cancer-Related Pain: A Narrative Review. Healthcare. 2024;12(3):403.
  6. Robert Koch Institut, Zentrum für Krebsregisterdaten. Krebs in Deutschland für 2019/2020. Abgerufen am 27.03.-03.04.2024.
  7. Müller, W. J. Klinische Studie über die Wirkung der großen Eigenblutbehandlung mit Ozon auf die Befindlichkeit von Patienten mit chronischem Müdigkeitssyndrom. 2007. Dissertation, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.
  8. Tirelli U, Cirrito C, Pavanello M, Del Pup L, Lleshi A, Berretta M. Oxygen-ozone therapy as support and palliative therapy in 50 cancer patients with fatigue – A short report. European Review for Medical and Pharmacological Sciences. 2018 Nov;22(22):8030-8033.
  9. Clavo B, Rodríguez-Esparragón F, Rodríguez-Abreu D, et al. Modulation of Oxidative Stress by Ozone Therapy in the Prevention and Treatment of Chemotherapy-Induced Toxicity: Review and Prospects. Antioxidants. 2019 Nov 26;8(12):588.
  10. Tirelli U, Valdenassi L, Franzini M, Pandolfi S, Fisichella R, Chirumbolo S. Oxygen-ozone autohemotherapy in breast cancer patients suffering from fatigue and musculoskeletal pain upon aromatase inhibitors treatment: a case-series study. European Review for Medical and Pharmacological Sciences. 2023 Dec;27(23):11643-11652.
Dr. Markus Numberger, promovierter Neurowissenschaftler und medizinischen Fachautor, spezialisiert auf molekulare Neurobiologie, Komplementär- und Integrativmedizin sowie medizinische Kommunikation. Dr. rer. nat. Markus Numberger
Mit einer beeindruckenden Laufbahn, die ihn unter anderem ins Labor des Medizin-Nobelpreisträgers Bert Sakmann führte, ist Dr. Markus Numberger ein herausragender Experte in molekularer Neurobiologie. Seine wissenschaftliche Neugier und sein tiefgründiges Fachwissen, ergänzt durch Forschungsaufenthalte in den USA und an der Charité Berlin, ermöglichen es ihm, die Komplexität der Komplementär- und Integrativmedizin verständlich zu vermitteln.
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