AG1 im Check: Was bringt das Superpulver wirklich?
AG1 zählt zu den bekanntesten Greens-Produkten weltweit. Das grüne Pulver gilt als täglicher Nährstoffbooster und wird von Stars wie Lewis Hamilton und Travis Kelce gefeiert. Doch was steckt wirklich drin – und wie sinnvoll ist die Zusammensetzung aus wissenschaftlicher Sicht?

Auf einen Blick
70+ Inhaltsstoffe
Ein einziger Messlöffel enthält Vitamine, Mineralstoffe, Pflanzenextrakte, Bakterienkulturen und mehr. Insgesamt über 70 Komponenten in einem Produkt.Kein Vitamin D
AG1 enthält weder Vitamin D noch Eisen. Da der Körper Vitamin D in Öl besser aufnimmt, legt AG1 es oft in Form von Öltropfen bei der Erstbestellung bei.Einfache Anwendung
AG1 lässt sich leicht mit Wasser anrühren und ist als tägliches Ritual direkt nach dem Aufstehen gedacht.Premium-Positionierung
Der monatliche Preis liegt über einfachen Greens-Pulvern, spiegelt jedoch den umfassenden All-in-one-Ansatz wider.Für viele Ernährungsformen
AG1 ist vegan, glutenfrei, laktosefrei und lässt sich gut mit Paleo-, Keto- und Low-Carb-Ernährungsweisen kombinieren.Hohe Bioverfügbarkeit
Bei vielen Mineralstoffen wurde gezielt eine Verbindung gewählt, die der Körper besonders effizient aufnehmen kann.Sicher für Sportler
AG1 ist bei Kölner Liste® und Informed Choice registriert – zwei Siegel für dopinggeprüfte Produkte im Leistungssport.Anreicherung des Mikrobioms
AG1 kann laut Studien das Wachstum nützlicher Darmbakterien fördern, kurzkettige Fettsäuren vermehren und die Darmbarriere stärken.
Was ist AG1 und was verspricht der Hersteller?
AG1 (ehemals Athletic Greens) ist ein Nahrungsergänzungsmittel, das vom gleichnamigen Hersteller als „täglicher Nährstoff-Boost“ vermarktet wird.1 Es kombiniert über 70 Inhaltsstoffe, darunter Vitamine, Mineralstoffe, Bakterienkulturen, Antioxidantien und Pflanzenextrakte – und wird einmal täglich als Pulverdrink eingenommen.2
Laut Hersteller ist AG1 Teil eines umfassenden Ernährungskonzepts namens „Fundamentale Ernährung“ (Foundational Nutrition).3 Dieses verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz mit dem Ziel, den Körper täglich mit essenziellen Mikronährstoffen zu versorgen.4 AG1 soll unter anderem die Verdauung, das Immunsystem, den Energiestoffwechsel und die Konzentration unterstützen, außerdem helfen, Zellen vor oxidativem Stress zu schützen und zur hormonellen Balance beizutragen.2
Die Geschichte hinter AG1
AG1 geht auf die persönliche Erfahrung des Neuseeländers Chris Ashenden zurück.5 Trotz eines gesundheitsbewussten Lebensstils litt er 2008 unter anhaltenden Beschwerden und entwickelte gemeinsam mit einem Team aus Ärzten, Heilpraktikern und Wissenschaftlern ein alltagstaugliches Supplement.
2010 kam das Produkt unter dem Namen „Athletic Greens“ auf den Markt – zunächst vor allem für sportlich Aktive. Heute richtet es sich an eine breitere Zielgruppe, die ihre Ernährung gezielt ergänzen möchte. 2021 wurde das Produkt in „AG1“ umbenannt, und bekannte Persönlichkeiten wie Lewis Hamilton, Hugh Jackman und Cindy Crawford beteiligten sich als strategische Investoren.6,7 Ein Jahr später nahm das Unternehmen 115 Millionen US‑Dollar an Risikokapital auf und erreichte dabei eine Bewertung von rund 1,2 Milliarden US‑Dollar.5
Heute sieht sich AG1 als Marke, die Menschen zu einem bewussten Umgang mit ihrer Gesundheit und zu mehr Eigenverantwortung für ihr Wohlbefinden motivieren möchte.
Inhaltsstoffe im Check: Was steckt in AG1?
AG1 enthält über 70 Inhaltsstoffe, darunter Pflanzenstoffe wie Apfelpulver, Spirulina und Spinatblattpulver, zahlreiche Vitamine und Mineralstoffe, Bakterienkulturen, Ballaststoffe, pflanzliche Eiweiße sowie bioaktive Substanzen wie Coenzym Q10 und Alpha-Liponsäure.2
Der Hersteller hebt die hohe Nährstoffdichte hervor: Eine Portion liefert 41 Kalorien, 0,9 Gramm Fett, 4,4 Gramm Kohlenhydrate (davon 1,2 Gramm Zucker), 2,5 Gramm Ballaststoffe und 2,6 Gramm Eiweiß.
Das Pulver kommt ohne künstliche Aromen, Farb-, Süß- oder Konservierungsstoffe aus.10 Es enthält keinen zugesetzten Zucker, kein Ei, keine Erdnüsse und ist sowohl gluten- als auch laktosefrei. Damit ist AG1 mit verschiedenen Ernährungsweisen kompatibel, darunter vegan, vegetarisch, ketogen, Low Carb und Paleo.
Seit seiner Einführung im Jahr 2010 wird AG1 kontinuierlich weiterentwickelt. Auch 2025 erhielt das Produkt ein Upgrade. Dabei wurde laut Hersteller die Rezeptur überarbeitet, der Magnesiumgehalt erhöht und fünf neue, klinisch geprüfte Bakterienstämme ergänzt. Die Portionsgröße stieg leicht von 12 auf 13 Gramm, um die Nährstoffdichte weiter zu erhöhen.
Stars & Sportler: Der Hype um AG1
AG1 verdankt seine Bekanntheit nicht zuletzt prominenter Unterstützung. Zahlreiche Persönlichkeiten berichten öffentlich von ihren positiven Erfahrungen und tragen so zur wachsenden Popularität des Produkts bei.
So lobt der Neurowissenschaftler Andrew Huberman in seinem Podcast die Kombination aus Einfachheit und wissenschaftlich fundierten Inhaltsstoffen, die ihm nach eigener Aussage spürbar mehr Energie und eine bessere Verdauung verschaffen.11,12 Auch der Arzt und Longevity-Experte Peter Attia nennt AG1 regelmäßig als festen Bestandteil seiner täglichen Routine, um eine verlässliche Nährstoffversorgung sicherzustellen.13
Weitere prominente Befürworter sind der Podcaster und Comedian Joe Rogan, Marketingprofessor Scott Galloway sowie Schauspieler Hugh Jackman.7,12,14
Auch im Leistungssport ist AG1 präsent: Die American-Football-Spieler Jason und Travis Kelce betonen in ihrem Podcast, das Produkt sei das Ergebnis umfangreicher Tests, und empfehlen es jedem, der seine Gesundheit ernst nehme.12 Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton nutzt AG1 nach eigenen Angaben als tägliche Energiequelle und ist nicht nur Markenbotschafter, sondern auch Investor.1,7
Im deutschsprachigen Raum zählen unter anderem die Triathletin und Ironman-Weltmeisterin 2024 Laura Philipp sowie der Extrembergsteiger Jost Kobusch zu den bekannten Gesichtern, die regelmäßig für AG1 werben.1
AG1 Wirkung & Nutzen: Was sagt die Wissenschaft?
Die Studienlage zur präventiven Einnahme von All-in-One-Nahrungsergänzungsmitteln ist uneinheitlich. Große Bevölkerungsstudien zeigen keine klaren Vorteile bei der Vorbeugung chronischer Erkrankungen. Viele Nutzer berichten zwar von verbessertem Wohlbefinden.15 Dieser subjektive Eindruck lässt sich jedoch wissenschaftlich oft nicht belegen und könnte auf Erwartungshaltung oder einen Selektionsbias zurückzuführen sein.
Für bestimmte Gruppen, etwa ältere Menschen, Schwangere oder Personen mit nachgewiesenem Mikronährstoffmangel, kann eine gezielte Supplementierung hingegen durchaus sinnvoll sein.16
Die ersten wissenschaftlichen Untersuchungen zu AG1 stammen überwiegend aus präklinischen Laborstudien, etwa mit Zellkulturen oder Verdauungsmodellen. Hier zeigte AG1 unter anderem eine höhere Bioverfügbarkeit von Zink und Kalzium, förderte die Bildung kurzkettiger Fettsäuren und stabilisierte in Zellkulturen die Darmbarriere.17,18,19,20,21,22
Bislang (Stand: Oktober 2025) wurde erst eine klinische Studie zu AG1 vollständig veröffentlicht.23 Anders als präklinische Studien, die im Labor oder an Tieren durchgeführt werden, prüft eine klinische Studie die Wirkung direkt am Menschen. In dieser vierwöchigen Untersuchung mit gesunden Erwachsenen zeigte sich, dass AG1 gut vertragen wurde. Es kam zu moderaten Veränderungen im Mikrobiom und keinen negativen Effekten auf Blut- oder Stoffwechselwerte – die Aussagekraft ist allerdings aufgrund der geringen Teilnehmerzahl und der kurzen Studiendauer begrenzt.
Aktuell arbeitet AG1 daran, weitere klinische Studien in wissenschaftlichen Fachjournalen mit unabhängiger Begutachtung (Peer Review) zu veröffentlichen. Erste Ergebnisse wurden bereits auf wissenschaftlichen Konferenzen vorgestellt:
Studie 1: Verbesserte Nährstoffversorgung nach zwölf Wochen
In einer zwölfwöchigen, triple-blinden, randomisierten und placebokontrollierten Studie mit 105 gesunden Erwachsenen, die sich meist obst- und gemüsearm ernährten, nahmen die Teilnehmenden täglich entweder AG1 oder ein Placebo ein. Ziel war es, zu prüfen, ob AG1 die Nährstoffversorgung verbessern kann.24 Nach zwölf Wochen erfüllte die AG1-Gruppe im Durchschnitt 3,8 empfohlene Nährstoffbedarfswerte (EARs) zusätzlich – in der Placebo-Gruppe waren es nur 0,4. Besonders häufig konnten Versorgungslücken bei Zink sowie den Vitaminen A, C und E geschlossen werden. Zudem zeigten Blutanalysen einen Anstieg mehrerer Nährstoffwerte und eine Senkung des Homocysteinspiegels um rund 10 %.25 Die Zinkwerte blieben unverändert. Die Ernährung blieb während der Studie stabil, Nebenwirkungen wurden nicht beobachtet.
Studie 2: Einfluss auf das Darmmikrobiom
Eine weitere, ebenfalls triple-blinde und placebokontrollierte Studie mit 105 gesunden Erwachsenen untersuchte den Einfluss von AG1 auf das Darmmikrobiom bei typischer westlicher Ernährung.26 Die Vielfalt der Darmflora veränderte sich insgesamt nicht signifikant, jedoch nahm die Menge bestimmter probiotischer Bakterien wie Bifidobacterium animalis und Lactobacillus acidophilus zu. Diese Bakterien gelten als gesundheitsfördernd, da sie die Darmbarriere stärken, potenziell schädliche Keime verdrängen und Stoffwechselprozesse im Darm unterstützen. Zudem zeigten sich Hinweise auf veränderte Stoffwechselaktivitäten der Darmbakterien.
Studie 3: Kurzzeit-Studie mit Sportlern
In einer zweiwöchigen, randomisierten, doppelblinden Crossover-Studie mit 20 trainierten Männern und Frauen wurde untersucht, ob AG1 bestehende Nährstofflücken schließen kann.27 Die Einnahme führte im Vergleich zum Placebo zu einer signifikanten Erhöhung der Zahl an Mikronährstoffen, deren empfohlene Zufuhren (EARs) erreicht wurden – im Durchschnitt um 1,4 Nährstoffe, vor allem bei den Vitaminen A, C und E.
Studie 4: Nachweis der Nährstoffaufnahme im Körper
Eine weitere, placebokontrollierte, doppelblinde Studie mit 16 gesunden Erwachsenen bestätigte schließlich, dass Mikronährstoffe wie Vitamin C, Zink, Folat und Biotin aus einer Portion AG1 effektiv vom Körper aufgenommen werden.28
Sämtliche Studien, mit denen AG1 wirbt, wurden unter Mitwirkung von Unternehmensmitarbeitern durchgeführt und teilweise oder vollständig von AG1 finanziert.
Erfahrungen mit AG1: Lob für Wirkung und Geschmack
Insgesamt fallen die Nutzererfahrungen mit AG1 überwiegend positiv aus. Auf der Plattform Trustpilot erreicht das Produkt bei über 1.400 Bewertungen eine Durchschnittsnote von 4,2 von 5 Sternen (Stand November 2025).29
Gelobt werden vor allem der Geschmack, die einfache Bestellung, die schnelle Lieferung und die hochwertige Verpackung. Viele Nutzer berichten, dass sie sich durch die tägliche Einnahme fitter fühlen und den Eindruck haben, ihrem Körper etwas Gutes zu tun. Häufig genannt werden zudem eine verbesserte Verdauung und ein gesteigertes Energielevel. Auch der Kundenservice wird vielfach positiv hervorgehoben.
Kritik gibt es dennoch: Einige empfinden den Geschmack als unangenehm oder künstlich. Andere berichten, dass sich ihr Wohlbefinden oder ihre Blutwerte durch AG1 nicht verändert hätten. Vereinzelt kam es zu Lieferverzögerungen, vor allem in Verbindung mit DHL. Besonders häufig wird der Preis bemängelt, der im Vergleich zu klassischen Drogeriepräparaten als recht hoch wahrgenommen wird.
AG1 im Vergleich: Wie schlägt es sich gegen andere grüne Pulver?
Wie schneidet AG1 im Vergleich zu anderen grünen Pulvern und All-in-One-Nährstoffpräparaten ab? In unserem Test haben wir folgende Produkte miteinander verglichen:10,30,31,32,33,34
- AG1: Premiumprodukt mit umfangreicher Nährstoffformel und hohen Qualitätsstandards.
- Huel Daily Greens: Preisgünstigere Alternative mit breitem Nährstoffspektrum, aber weniger Fokus auf Premiumzutaten.
- Alpha Foods Grüne Mutter: Pflanzlich orientiertes Superfood-Pulver aus Algen, Kräutern und Pilzen – beliebt bei veganer Ernährung.
- BIOGENA ONE: Mikronährstoffpräparat in Kapselform mit wissenschaftlich abgestimmter Zusammensetzung.
- LaVita Mikronährstoffkonzentrat: Flüssiges Konzentrat mit vielen Vitaminen und sekundären Pflanzenstoffen, weniger Fokus auf Superfoods, aber einfach in der Anwendung.
- Zirkulin Vital Mikronährstoffkonzentrat: Günstiges Flüssigpräparat mit Basisvitaminen und Mineralstoffen.
1. Preisvergleich und Verpackungsgrößen
AG1 wird in einer 360-g-Packung angeboten und kostet im Abo rund 87,00 € – das entspricht etwa 2,90 € pro Portion. Damit liegt es deutlich über den anderen Produkten. Zum Vergleich:
- Huel Daily Greens (255 g, 55,00 € pro Packung): 1,83 € pro Portion
- BIOGENA ONE (300 g, 54,50 € pro Packung): 1,82 € pro Portion
- Alpha Foods Grüne Mutter (600 g, 31,92 € pro Packung): 1,59 € pro Portion
- LaVita (500 ml, 43,75 € pro Flasche): 0,88 € pro Portion
- Zirkulin Vital (200 ml, 14,99 € pro Flasche): 0,75 € pro Portion
2. Zusammensetzung und Zutatenvielfalt
AG1 enthält 70+ Inhaltsstoffe, darunter Vitamine, Mineralstoffe, Antioxidantien, Darmbakterien, Ballaststoffe, Pilze und natürliche Pflanzenstoffe. In Sachen Zutatenvielfalt liegt es im Mittelfeld: Huel Daily Greens bietet mit 91 Zutaten und BIOGENA ONE sogar 99 Inhaltsstoffe eine etwas größere Bandbreite. Alpha Foods Grüne Mutter (65 Inhaltsstoffe), Zirkulin Vital (66 Inhaltsstoffen) und LaVita (70 Inhaltsstoffe) sind etwas reduzierter zusammengesetzt.
Ein genauer Blick auf die Zutaten zeigt: AG1, Alpha Foods Grüne Mutter und BIOGENA ONE setzen vor allem auf Apfelpulver – bei BIOGENA ONE steht es sogar an zweiter Stelle der Zutatenliste. Zudem enthalten AG1 und Alpha Foods jeweils größere Mengen an Erbsenproteinisolat.
Huel Daily Greens geht einen anderen Weg: Hier dominieren pflanzliche Pulver wie Spirulina, glutenfreies Gerstengras und Weizengras, ergänzt durch Gemüse, Kräuter und Beeren. Auch AG1 enthält Spirulina relativ weit oben in der Zutatenliste – direkt gefolgt von Stoffen wie Sojalecithin, Inulin und Vitamin C. Typische „grüne“ Inhaltsstoffe wie Chlorella oder Weizengras finden sich in vielen der verglichenen Präparate, besonders deutlich bei AG1, Alpha Foods und BIOGENA ONE.
Obwohl alle sechs Produkte mit natürlichen Inhaltsstoffen werben, enthalten sie zugesetzte Vitamine. Das gilt auch für Präparate, die auf eine besonders „naturnahe“ Zusammensetzung hinweisen. Im Fall des Vital Mikronährstoffkonzentrats von Zirkulin kritisierte die Verbraucherzentrale diesen Widerspruch ausdrücklich.35
3. Bioverfügbarkeit der Nährstoffe
In Nahrungsergänzungsmitteln liegen Mineralstoffe und Mikronährstoffe in unterschiedlichen chemischen Verbindungen vor. Der Körper kann diese Formen jedoch nicht alle gleich gut aufnehmen und verwerten. Neben der Dosierung spielt daher auch die gewählte Verbindung eine entscheidende Rolle. Besonders bei Magnesium, Zink und Calcium zeigen sich deutliche Unterschiede:
Magnesium
Häufig wird Magnesium als anorganisches Magnesiumoxid eingesetzt – eine Form, die der Körper nur langsam aufnimmt.36 So ist sie etwa in Huel Daily Greens enthalten. Eine bessere Bioverfügbarkeit zeigen organische Magnesiumverbindungen wie Magnesiumbisglycinat, das in AG1 vorkommt, oder Magnesiumcitrat, das unter anderem von BIOGENA ONE und LaVita verwendet wird.
Zink
Zinkbisglycinat gilt als besonders gut bioverfügbar.37 Diese Form findet sich im grünen Pulver von BIOGENA ONE. Ebenfalls gut verwertbar sind Zinkcitrat – enthalten in AG1 und Zirkulin Vital – sowie Zinkgluconat, das LaVita nutzt.38 Weniger effizient wird Zinkoxid aufgenommen, das in Huel Daily Greens vorkommt.
Calcium
Calcium liegt in Nahrungsergänzungsmitteln meist als Calciumcitrat oder Calciumcarbonat vor. Studien zeigen teils geringe, teils keine signifikanten Unterschiede in der Aufnahme.39,40,41 AG1 enthält Calciumcitrat und Calciumphosphat, BIOGENA ONE setzt ebenfalls auf Calciumcitrat. In Huel Daily Greens findet sich dagegen Calciumcarbonat. Die Produkte von Alpha Foods Grüne Mutter, LaVita und Zirkulin enthalten kein zugesetztes Calcium.
4. Ernährungsprofile und Eignung für Sportler
Alle verglichenen Produkte sind vegan, laktosefrei und glutenfrei. Zusätzlich tragen AG1 sowie BIOGENA ONE das Siegel der Kölner Liste®, ein Qualitätsmerkmal, das insbesondere Sportler ansprechen soll, da hier auf Dopingsubstanzen getestet wird. AG1 ist darüber hinaus bei Informed Choice registriert, einem weiteren unabhängigen Prüfprogramm für Supplemente.
5. Fazit des Produkttests
- Preis: AG1 ist mit rund 2,90 € pro Portion das teuerste Produkt im Vergleich. Die Mikronährstoffkonzentrate von Zirkulin und LaVita sind deutlich günstiger.
- Zutatenvielfalt: AG1 liegt hier im Mittelfeld. Huel Daily Greens und BIOGENA ONE bieten eine etwas breitere Palette an Inhaltsstoffen, während Alpha Foods, Zirkulin und LaVita auf eine reduzierte Zusammensetzung setzen.
- Bioverfügbarkeit: Bei AG1 und BIOGENA ONE wurden gezielt Nährstoffverbindungen gewählt, die der Körper besonders gut aufnehmen kann.
- Ernährung: Alle verglichenen Produkte sind vegan sowie laktose- und glutenfrei.
- Sportler: AG1 und BIOGENA ONE sind zusätzlich auf der Kölner Liste® verzeichnet und erfüllen damit Qualitätsstandards, die vor allem für Leistungssportler relevant sind.
Kritik & Kontroversen rund um AG1
Trotz seines großen Erfolgs steht AG1 immer wieder in der Kritik. Fachleute, Ärzte und Verbraucherschützer bewerten Zusammensetzung, Nutzen und Vermarktung des Pulvers unterschiedlich, und weisen auf mögliche gesundheitliche und wissenschaftliche Schwachstellen hin.
Fehlende essenzielle Nährstoffe
Der Ernährungswissenschaftler Dave MacLeod kritisiert, dass AG1 weder Eisen noch Vitamin D enthält – zwei Mikronährstoffe, die häufig zusätzlich supplementiert werden müssen.42 AG1 verweist darauf, dass Vitamin D3 bewusst als separates Produkt in Kombination mit Vitamin K2 angeboten wird: In den Sommermonaten sei eine zusätzliche Einnahme auch oft nicht erforderlich.43 Da Vitamin D3 zudem in Ölform eine höhere Bioverfügbarkeit besitzt, könne es nicht sinnvoll in das grüne Pulver integriert werden.
Medizinische Kritik an All-in-One-Präparaten
Der Internist und Ernährungsmediziner Matthias Riedl rät von der Einnahme sogenannter All-in-One-Präparate ab, insbesondere ohne vorherige ärztliche Beratung.43,44 Riedl ist Pressesprecher des Berufsverbands Deutscher Ernährungsmedizinerinnen und Ernährungsmediziner e. V. und Ärztlicher Leiter des Medicum Hamburg, eines Fachzentrums für Diabetologie und Ernährungsmedizin.45,46
Er kritisiert, dass solche Produkte zahlreiche Nährstoffe in einem Kombipräparat bündeln, ohne individuelle Bedürfnisse oder gesundheitliche Voraussetzungen zu berücksichtigen.43 Besonders relevant sei das bei Erkrankungen wie Krebs: Antioxidantien wie Vitamin C oder Vitamin E sollten laut dem Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) während einer Krebsbehandlung aufgrund möglicher Wechselwirkungen nicht eingesetzt werden.47
Aufgrund der Vielzahl unterschiedlicher Inhaltsstoffe und Nährstoffe in All-in-One-Präparaten wie AG1 fällt es Betroffenen zudem schwer, einzuschätzen, welche Komponenten zu ihrer persönlichen Situation passen, und welche nicht. Nährstoffe sollten nach Ansicht von Matthias Riedl möglichst über eine ausgewogene Ernährung aufgenommen werden.
Meldungen unerwünschter Nebenwirkungen
Die US-Lebensmittelbehörde FDA registrierte über 100 Berichte zu Nebenwirkungen im Zusammenhang mit AG1, darunter mehr als 30 Fälle erhöhter Leberwerte.48 Die neuseeländische Lebensmittelaufsicht prüft derzeit entsprechende Meldungen. Der Hersteller bezeichnet die Fälle als „extrem selten“.
Interessenskonflikte prominenter Befürworter
Einige prominente Befürworter von AG1, darunter der Arzt und Podcaster Peter Attia, sind zugleich Investoren oder Berater des Unternehmens.49 Solche Doppelrollen können Interessenkonflikte mit sich bringen, da persönliche oder finanzielle Verbindungen die öffentliche Einschätzung eines Produkts beeinflussen können.
Qualitätsstandards und Sicherheit bei AG1
AG1 betont in seiner öffentlichen Kommunikation einen hohen Qualitätsanspruch.10
AG1 ist sowohl von der Kölner Liste® als auch von Informed Choice zertifiziert und erfüllt damit strenge Standards in Bezug auf Qualität und Sicherheit.11 Die Kölner Liste® ist ein unabhängiges Qualitätsprogramm, das Nahrungsergänzungsmittel mit geringem Dopingrisiko für den Leistungssport prüft und zertifiziert.10,11 Informed Choice zertifiziert zusätzlich, dass die Herstellung unter kontrollierten Bedingungen und nach internationalen Qualitätsstandards erfolgt.
Seit 2024 ist AG1 zudem offizieller Nährstoffpartner der Olympiastützpunkte Baden-Württemberg und beliefert laut Landessportverband rund 750 Sportler.50
Nach Angaben des Unternehmens wird jede Charge auf mehr als 500 Pestizide, Schwermetalle, Schadstoffe und Allergene getestet.11 Einige Zutaten stammen aus biologischem Anbau, auf eine vollständig zertifizierte Bio-Qualität verzichtet der Hersteller jedoch nach eigenen Angaben aus Gründen der Verfügbarkeit.10
Im Bereich Forschung verweist AG1 auf ein internes Expertenteam sowie auf die Zusammenarbeit mit einem wissenschaftlichen Beirat. Dazu zählen unter anderem der Neurowissenschaftler Andrew Huberman und der Longevity-Experte Peter Attia.11
Fazit: Ist AG1 sinnvoll oder überteuerter Hype?
AG1 bietet eine bequeme Möglichkeit, zahlreiche Nährstoffe in einem Produkt zu kombinieren, mit hochwertigen Zutaten und einem klar strukturierten Konzept. Für Menschen mit erhöhtem Bedarf oder ausgeprägtem Gesundheitsbewusstsein kann das sinnvoll sein.
Laboranalysen und mehrere, teils noch unveröffentlichte klinische Studien mit menschlichen Teilnehmenden zeigen, dass die Nährstoffe aus AG1 gut vom Körper aufgenommen werden können und die Einnahme positive Effekte auf das Mikrobiom haben kann.51 Die Entwickler von AG1 setzen dabei gezielt auf Mineralstoffverbindungen mit hoher Bioverfügbarkeit.
Allerdings gilt AG1 als vergleichsweise teuer. Kritiker bemängeln zudem, dass ein Kombipräparat mit zahlreichen Inhaltsstoffen den individuellen Bedürfnissen verschiedener Bevölkerungsgruppen kaum gerecht werden kann. Eine gezielte Supplementierung in ärztlicher Absprache sei in vielen Fällen sinnvoller. Wer sich ausgewogen ernährt, benötigt nach Einschätzung vieler Mediziner und Ernährungsexperten kein zusätzliches All-in-One-Präparat.14,42,43,44,52
Als Ergänzung kann AG1 dennoch eine Option sein, vor allem für Menschen, die großen Wert auf eine umfassende Nährstoffversorgung legen, aber nicht bereit sind, sich selbst ein individuelles Set an Produkten zusammenzustellen. Einen gesunden Lebensstil ersetzt AG1 jedoch nicht, und das ist nach Angaben des Herstellers auch nicht der Anspruch des Produkts.
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Gut zu wissen
Fragen und Antworten
Nein, AG1 ist kein Proteinpulver. Zwar enthält es Erbsenproteinisolat, dient aber nicht als Hauptquelle für Eiweiß. Es kann bei Bedarf mit einem separaten Proteinpulver kombiniert werden.
Nein, AG1 ist nicht als Mahlzeitenersatz gedacht. Es ergänzt eine gesunde Ernährung, ersetzt sie aber nicht.
Idealerweise wird AG1 morgens direkt nach dem Aufstehen getrunken. Eine Portion wird in 250–350 ml kaltem Wasser angerührt, am besten im mitgelieferten Shaker. Alternativ kann AG1 auch zu anderen Tageszeiten eingenommen werden – mindestens 10 Minuten vor einer Mahlzeit. Für einen frischeren Geschmack lassen sich z. B. Zitronensaft oder Eiswürfel ergänzen.
AG1 ist für die tägliche Einnahme konzipiert – am besten morgens, als Teil einer festen Routine.
AG1 ist mit verschiedenen Ernährungsformen kompatibel, darunter vegetarisch, vegan, Paleo, Keto und Low Carb.
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